Aktuell  >>  
Veranstaltungen  >>  
RSG-2017-Renngeschehen  >>  

 

Winterfeier der RSG

 

Am ersten Advent fand die diesjährige Winterfeier der RSG Heilbronn 1892 e.V. statt. Mit 90 Teilnehmern war der Saal im Untergeschoß des Brauhauses Neckarsulm bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit geschmackvoller Weihnachtsdekoration wurde eine angenehme Atmosphäre geschaffen und die lange Tafel mit Tombolapräsenten vervollständigte den festlichen Eindruck.

Jugend, Männerfahrer sowie Seniorenfahrerinnen wurden für ihre Leistungen geehrt. Thomas Wörner für die Jugendabteilung - mit Unterstützung von Monika Hieber und Henri Gleißner - zeigte sich mit seinen Sportlern sehr zufrieden und freut sich auf eine starke Mannschaft im kommenden Jahr. Simon Schreck gratulierte als Sportlicher Leiter des Teams Sigloch/RSG Heilbronn zu beachtlichen Leistungen und Harald Suberg freute sich über die erfolgreichen Senioren-Fahrerinnen, zu deren Erfolgen er maßgeblich beigetragen hat.

Markus Landauer, Initiator der "Jedermann"-Aktivitäten, erhielt anerkennende Worte für sein gelungenes Engagement.

Umrahmt vom Gesamtprogramm waren die beiden Ehrungen für 40 Jahre Ehrenamt und 25 Jahre Mitgliedschaft:

 

40 Jahre Ehrenamt

2017 war ein besonderes Jahr für die Radsportgemeinschaft Heilbronn 1892 e.V.:  Vor 200 Jahren wurde das Fahrrad von Drais erfunden, vor 125 Jahren wurde der Vorgängerverein der heutigen RSG Heilbronn 1892 e.V. ins Leben gerufen und vor 40 Jahren übernahm Klaus Weeber, damals 47 Jahre alt, die Abteilung "Volksradfahren" in der RSG mit Ausfahrten in die heimische Umgebung, den Schwarzwald und die Pfalz.

Seither war er diesem Ehrenamt treu und leitete das Radtourenfahren, aus dem ab 1986 der Radtreff in Zusammenarbeit mit der AOK Heilbronn wurde. Jeden Montag ab April bis Oktober war er im Einsatz und in den Wintermonaten jeden Mittwoch bei der Erwachsenengymnastik - ebenfalls in Zusammenarbeit mit der AOK Heilbronn.

Vorstandsmitglied Oliver Schuster fand die rechten Worte und gratulierte Klaus Weeber; auch Vorsitzender Harald Suberg bedankte sich für die ausdauernde und zuverlässige Mitarbeit im Verein sowie im Vereinsrat. Klaus Weeber legt nun, mit fast 88 Jahren ältestes RSG-Mitglied, sein Amt nieder. Wir wünschen ihm noch viele Jahre in Gesundheit und Unabhängigkeit.

 

25 Jahre Mitgliedschaft

Und noch ein Jubiläum gab es zu feiern: Michael Schulz ist 25 Jahre Mitglied in der RSG. Zu Beginn aktiver Rennfahrer wechselte er schon bald in die Betreuung von Sportlern und Mannschaften, so z.B. das Bundesligateam "Maisch" der RSG Heilbronn im Jahre 2009 sowie im Folgejahr das Team "Ghost".

Als sportlicher Leiter war er jahrelang bei fast jeder Rennveranstaltung dabei, versorgte die Athleten und kümmerte sich um Renntaktik, Versorgung und das sogenannte "Drumherum".

Michael hat auch nach seinem Umzug nach Mannheim noch das Amt des Sportlichen Leiters innegehabt, mit Familiengründung und höherem zeitlichen Aufwand im Beruf und dann noch ernsthafteren gesundheitlichen Problemen wurde es aber zunehmend schwieriger, die räumliche Entfernung zu überbrücken. Michael legte daher sein Amt im vergangenen Jahr nieder, ist jedoch weiterhin Mitglied in der RSG und steht uns bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite.


Saisonabschluss der Rennrad-Tourenfahrer 2017

In diesem Jahr ging die Abschlussfahrt der Tourenfahrer der RSG Heilbronn 1892 e.V. nach Mannheim. Bei kühlen herbstlichen Temperaturen und leichtem Nebel, der aber bald kräftigen Sonnenstrahlen wich, trafen sich die Teilnehmer am Samstagmorgen (23.09.2017)  auf dem Parkplatz beim Freibad Gesundbrunnen in Heilbronn. Die Fahrt führte zunächst über Bad Rappenau, Aglasterhausen, Schwarzach hinunter nach Hirschhorn ins Neckartal. Von dort ging es weiter nach Wald-Michelbach in den Odenwald, der sich in den schönsten Herbstfarben präsentierte. Durch die lange Abfahrt nach Weinheim wurden die Teilnehmer für die bis dahin erlittenen Strapazen entschädigt. Nach rund 130 Kilometern und über 1100 Höhenmetern kam die Gruppe in Mannheim an der direkt am Rhein gelegenen Jugendherberge an. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten sich die Teilnehmer am nächsten Morgen auf die Rückfahrt. Zuerst ging es am Rhein entlang Richtung Süden und dann über Ubstadt-Weiher nach Osten bis Eppingen. Dort stärkte sich die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein in einem Eiscafé auf dem Marktplatz, so dass die restlichen Kilometer bis Heilbronn kein Problem mehr waren. Die wenigen Zwischenfälle (zwei Platten, ein defekter Freilauf und ein Wespenstich) wurden professionell gemeistert. Alle Teilnehmer waren von der Fahrt begeistert. Ein besonderer Dank gilt Markus Landauer, der die beiden Strecken ausgearbeitet und die Gruppe als Guide souverän geführt hat und Gerti und Harald Suberg für die Organisation und den Gepäcktransport.

Tannheimer Marathon zum Zweiten

 

Nachdem Britta Gräser im vergangenen Jahr ihr allererstes Radrennen gleich auf 230 km und 3500 hm im Tannheimer Tal bestritten hatte, sollte in 2017 die Zweitauflage folgen. 

Leider kam ein grippaler Infekt in die Quere, der wochenlang nicht weichen wollte. Bis kurz vor dem Wettkampf am 9.7. war an hartes Training nicht zu denken. Erst beim Einfahrtraining am Tag vorher gab Britta grünes Licht: Die Symptome sind verschwunden, ich fahre den Marathon.

Bei teilweise starkem Regen und gefährlichen Abfahrten gingen Britta und Carsten mit den knapp 1000 Teilnehmern die Langstrecke an. Mit einer hervorragenden Zeit von 8:16 h und damit Rang 4 der Masters 2-Klasse verbesserte Britta ihre Vorjahreszeit um 18 Minuten - und das trotz des Kraftdefizits durch die Infektion im Vorfeld.

Für 2018 heißt das: Aller guten Dinge sind drei!

 

 

 

 

Alpenüberquerung:

Von Mittenwald zum Gardasee

Vom 8. bis 11. Juni unternahm die RSG Heilbronn 1892 e.V. eine Etappenfahrt von Klais-Mittenwald bis nach

Riva am Gardasee. 15 Teilnehmer machten sich in zwei Kleinbussen am Donnerstag-Nachmittag auf den Weg

nach Klais bei Mittenwald, um am nächsten Morgen die erste Etappe bis Steinach am Brenner in Angriff zu nehmen.

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ging es zunächst durch das Leutaschtal über Telfs nach

Innsbruck und dann die alte Brennerstraße hinauf bis Steinach.

Die Einfahretappe war mit 92 km und 1740 Höhenmeter eher gemäßigt, sollte doch am nächsten Tag eine Strecke

von 170 km bewältigt werden, nämlich von Steinach bis Trient. Mit viel Enthusiasmus ging es erst einmal die

restlichen 350 Höhenmeter bis zur Brenner-Paßhöhe hinauf und dann die lange Abfahrt vom Brenner,

im Eisacktal entlang bis Brixen und Bozen. Nach Bozen ging es dann an der Etsch entlang und gegen einen immer

heftiger werdenden Wind. Die letzten Kilometer bis zum Hotel in Trient waren ein richtiger Kampf gegen Wind und Böen

- aber geschafft haben es alle!

Die Belohnung war ein ausgiebiges Abendessen in einem typisch italienischen Restaurant im Trienter Hinterland.

Der letzte Tag wartete mit einem 8 km langen Anstieg den Monte Bondone hinauf direkt von Trient aus - und war nach

der Leistung am Tag zuvor nochmals eine echte Härteprüfung. Ungefähr an der Hälfte des Monte Bondone-Passes

(er ist insgesamt 16 km lang) fuhren wir durch das Hinterland der Region Garda, vorbei an Seen und schroffen

Felsen und kamen nach insgesamt 62 km und 1240 Höhenmeter am Gardasee an. Diese Atmosphäre beeindruckt

immer wieder, und so kam ein echtes Glücksgefühl auf nach diesen anstrengenden Tagen und der vollbrachten Leistung.

Unsere zwei Begleitbusse mit Uwe Belz und Harald Suberg, die uns die ganze Strecke über begleitet und versorgt haben,

standen schon bereit und haben uns wohlbehalten wieder nach Hause gebracht.

Guide Markus Landauer war hoch zufrieden mit dem Tourverlauf und fand lobende Worte für jeden Teilnehmer.

     

 

 

 

RSG Heilbronn 1892 e.V. größtes Team in Niedernhall

Am 28.5. fand die erste Radtouristikfahrt des Veranstalters Würth Elektronik unter dem Titel "WEBike" statt, sie wurde auf Anhieb ein Erfolg. Das erhoffte Ziel mit 500 Teilnehmern wurde weit überschritten und eine perfekte Vorbereitung und Organisation dadurch gewürdigt.

Die RSG Heilbronn 1892 e.V. hat dieses Event gerne unterstützt und bei ihren Mitgliedern dafür geworben, als Team an dieser Ausfahrt teilzunehmen. Es standen drei Strecken zur Auswahl, die "Familientour", die mittlere Tour mit 90 km und die lange Tour mit 130 km und 1861 Höhenmetern. Die RSG - vom 11jährigen bis zum Senior/in - war mit starken 25 Radler/innen am Start, die Mehrheit davon auf den 130 km. Dadurch gewann der Verein die Teamwertung der "langen Strecke" und bekam feierlich die dafür gestiftete Trophäe überreicht (s. Foto).

Die Verbindung der RSG zum Hohenloher Land besteht schon seit langer Zeit. In den 70ern hat schon Helmut Sigloch aus Künzelsau mit den Heilbronnern als Veranstalter Kriteriumsrennen organisiert und heute, in 2017, fährt ein Männerteam der Elite A/B- und C-Klasse unter dem Namen "Team Sigloch/RSG Heilbronn" in Süddeutschland Rennen, wobei unter anderen Treppchenplätzen auch schon der Baden-Württembergische Vizemeistertitel durch Jens Rustler erkämpft wurde.
Auch die Tatsache, daß etliche der Mitglieder in Hohenlohe ihren Wohnsitz haben - wie z.B. der Juniorenfahrer Christian Maurer, der bereits zweimal in dieser Saison auf dem Podest war - oder die Senioren-Weltmeisterin der Klasse W60 aus dem Jahr 2014, Gerti Suberg, verbindet mit dem Radsport in Hohenlohe.

Dieser Tag mit herrlichem Sonnenschein, wunderschönen Strecken und guter Verpflegung hat den Teamgeist weiter gefördert und wird noch lange in Erinnerung bleiben.

 

 

 

   
 

Solothurn:

(Link bitte anklicken und dann die Datei auf Ihrem Computer öffnen bzw. speichern)

  - Roadbook

  - Beschreinung Teilstrecke 1 als PDF

  - Navigationsdaten Teilstrecke 1 als GPX (Weiterleitung zur gpsies.com-Website)

  - Beschreinung Teilstrecke 2 als PDF

  - Navigationsdaten Teilstrecke 2 als GPX (Weiterleitung zur gpsies.com-Website)

  - Beschreinung Teilstrecke 3 als PDF

  - Navigationsdaten Teilstrecke 3 als GPX  (Weiterleitung zur gpsies.com-Website)

 

Jubiläumsfahrt nach Solothurn

 

Im Jahr 2017 feiert die RSG Heilbronn 1892 e.V. ihr 125jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß beschloß der Vereinsrat,

eine 3tägige Zielfahrt mit dem Rennrad in die Heilbronner Partnerstadt Solothurn anzubieten.

Die Resonanz war großartig. Innerhalb kurzer Zeit hatten sich 31 Teilnehmer angemeldet.

Auch von der BuGa GmbH waren drei Mitarbeiter und der BuGa-Bus mit dabei.

Die Teilnehmerzahl reduzierte sich dann jedoch auf 27, wobei 1/3 davon Frauen waren.

 

Am Freitag, den 12.5. um 9.00 Uhr fand die Verabschiedung und der Start auf dem Marktplatz in Heilbronn durch

Bürgermeister Hajek statt, der nach vielen guten Wünschen die Startfahne gekonnt schwenkte und damit dieser

Zielfahrt den Startschuß gab.

Auf anfangs noch nassen Straßen und Wegen über Brackenheim und Sternenfels nach Bretten zur ersten Rast.

Inzwischen hat uns auch der erste Plattfuß ereilt, der aber die Gruppe nicht behinderte, da eines der beiden

Begleitfahrzeuge den zurückgebliebenen Fahrer aufnahm und nach Reparatur wieder zur Gruppe führte.

Dieses System funktionierte hervorragend, denn es sollten noch fünf weitere "Platten" folgen.

 

Nach 110 km war dann das erste Etappenziel erreicht: das Kloster Maria Hilf in Bühl. Eine wunderschöne Klosteranlage,

die viel Platz bietet für müde Gäste. Am 13.5. führte die Route weiter über Lahr, Bad Krozingen nach Lörrach.

150 km standen auf dem Programm und erst einmal Sonne pur. Die Gewitterwolken brauten sich dann am Nachmittag

zusammen und am höchsten Punkt der Strecke, etwa 10 km vor Lörrach, bekamen wir die Ausläufer eines mächtigen

Gewitters zu spüren. Der Sturmwind trieb uns Richtung Lörrach und durch diesen Schub erreichten wir unser Hotel

in der Innenstadt noch vor dem ersten Regentropfen!

 

Durch dieses Erlebnis ermutigt, starteten wir am letzten Tag unter der fachkundigen Führung zweier Guides

des Veloclubs Victoria aus der Nähe von Solothurn. Allerdings konnten diese nicht verhindern, daß wir in eine

Gewitterzone kamen und während eines Starkregens unterstehen mußten.

Bald darauf schien jedoch wieder die Sonne und bei der Einfahrt in Solothurn war der Regen längst vergessen.

 

Hans-Jörg Boll von der Stadtverwaltung Solothurn empfing uns dann am Treffpunkt in der Basler Straße und nach

Duschen und Umziehen erlebten wir eine sehr herzliche Gastfreundschaft durch die Solothurner Vizepräsidentin

Frau Streit-Kofmel. In einer kurzen Ansprache gab sie der Freude Ausdruck, aus der Partnerstadt Heilbronn eine solch

große Gruppe von Rennradfahrern willkommen heißen zu dürfen und das Ziel der Jubiläumsfahrt eines der ältesten

Heilbronner Vereine zu sein.

RSG-Vorsitzender Harald Suberg bedankte sich dann für die freundliche Aufnahme und überreichte

Frau Streit-Kofmel eine sehr passende Skulptur in Form eines Ringes, Zeichen der Verbundenheit,

in dem sich drei Rennradfahrer befanden. Die Stadtführung gab uns dann noch einen Blick in die besonderen Gebäude

und deren Anordnung in der Stadt Solothurn, deren spätmittelalterliche Architektur beeindruckte.

 

Nach diesem Programm standen fünf Fahrzeuge bereit, die alle Teilnehmenden wohlbehalten

nach Heilbronn zurücktransportierten.

 

Ein großes Dankeschön an alle, die dabei waren und mit Umsicht und guter Laune dazu beigetragen haben,

daß ohne Unfall und Sturz eine knapp 350 km lange Strecke mit 3350 Höhenmetern bewältigt wurde,

allen voran unserem "Superguide" Markus Landauer.

 

 

Zeitungsbericht der Solothurner Zeitung "Sportlicher Besuch aus der Partnerstadt"  weiter>>>>

 

 

 

 

 

Trainingslager Endingen/Kaiserstuhl

Ausführlicher Bericht mit Bilder bitte hier weiter>>
 

Trainingsausfahrt der Tourenabteilung

Ausführlicher Bericht mit Bilder bitte hier weiter>>
 

Bilder vom Radbasar 2017